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Verwunderkammer

verwunderkammer

Eine Museumswerkstatt und ein Werkstattmuseum

Sammeln – Forschen – Bewahren – Staunen

Unter diesen vier Aspekten produzieren Kinder eigene Ausstellungen in der Museumswerkstatt zu verschiedenen Themen. Nach dem Motto „Museum selber machen“ bietet die Werkstatt den Teilnehmern die Möglichkeit, Museum auf andere Art zu „begreifen“, indem Museumstätigkeiten selbst ausgeübt werden und der Ausstellungsprozess von Beginn an aktiv mitgestaltet wird.

Neue Erkenntnisse und Lerneffekte werden im Umgang mit den zum großen Teil selbst erarbeiteten Exponaten erworben. Literatur – und Internet-Recherche gehören dabei ebenso zum Programm wie die Gestaltung des Ausstellungskatalogs am Computer oder die feierliche Ausstellungseröffnung. In der Verwunderkammer wird gelernt, aber ganz anders. Alle Sinne und Intelligenzen – Kopf und Hand – gehören zusammen und bewirken den Lernprozess. Organisationsfähigkeit, Zusammenarbeit und taktiles Geschick werden gefordert.

Die Verwunderkammer als außerschulischer Lernort trägt dazu bei, in der Schule vermittelte Erkenntnisse und Fähigkeiten anzuwenden. Das Museumskonzept zielt auch und gerade auf die Identifikation mit dem eigenen Lebensumfeld und gibt Motivationen zum Gebrauch von Sprache.

Im 14. Jahrhundert entstanden in Europa als Vorläufer moderner Museen repräsentative Sammlungen von Fürsten und vermögenden Bürgern, die fasziniert waren von Kuriositäten und Raritäten. Diese Kultur des Staunens wiederzubeleben und zu kultivieren hat sich das neue Kinderwerkstattmuseum im Quax zur Aufgabe gemacht.